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Erfindung eines neuen Buchstabens?

Davon träumen andere Hersteller: Die Funktionalitäten unserer Schriften umfassen alles, was Sie sich wünschen:

 

  • Eine große Anzahl von Buchstaben lässt Sie zum problemlosen Schreiben die Sprache wechseln
  • typografisch notwendige Features sind standardmäßig enthalten (z. B. Kapitälchen)
  • Verwendung von standardisiertem Unicode ermöglicht unkomplizierte Sprachsynchronisierung
  • Durch konsistente Unicode-Festlegungen im PUA-Bereich problemloser Austausch aller GTF-Schriften

Und das »Sahnehäubchen«? Alle GTF-Schriften sind mit einem versalen Eszett ausstattet. Angeregt durch einen sehr intensiven Kontakt mit Andreas Stötzner (http://www.signographie.de/) haben wir die Herausgabe der diesbezüglichen Publikation in SIGNA wohlwollend und tatkräftig unterstützt. Die darauf immer wieder entfachten hitzigen  Diskussionen in anderen Blogs und nach entsprechenden News-Meldungen zeugen von regem Interesse am Thema.

 

Wenn Sie an Details interessiert sind:

 

In den letzten 128 Jahren wurde immer wieder versucht, diesen Buchstaben auch von amtlicher Stelle aus in der deutschen Schrift zu etablieren, was letztlich an nicht enden wollender Polemik gescheitert ist. Die Schriftgestalter waren in aller Regel vom Thema des neuen Buchstaben sofort begeistert und es existierten bereits in der Vergangenheit zahlreiche Schriften mit diesem Buchstaben. Um auch dem anspruchsvollen Kunden gerecht zu werden, enthalten die Schriften von GTF auch das versale Eszett. Der Buchstabe selbst wurde nach den Design-Richtlinien von Stötzner entwickelt (meist in der s.g. »Dresdner Form«) und fügt sich so ausgezeichnet in den Reigen der restlichen Buchstaben ein.
 

Es liegt nun am Typographen, ob er statt der Verwendung dieses typografisch korrekt gestalteten Buchstabens lieber die eigentlich unhaltbare SS-Regelung einsetzen möchte. Er hat aber (dank des in GTF-Schriften standardmäßig enthaltenen Buchstaben) nun auch eine echte Wahlmöglichkeit.

 

Phoenica versal Eszett

 

Prillwitz versal Eszett